13. Folge - Sonderfolge Demenz
Shownotes
Pflegen.Lachen.Machen - der Podcast rund um Pflege und Altern.
Dieser Podcast lebt von Begegnungen, Geschichten und Erfahrungen aus der Pflege, aus dem Ehrenamt und aus unserer Region.
Im Podcast Pflegen.Lachen.Machen. sprechen wir über Menschen, die sich engagieren, über Themen rund um die Pflege, Gemeinschaft und das Leben im Alter - ehrlich, menschlich und mit einem offenen Blick, für das, was uns verbindet.
Mir ist wichtig, dass sich alle Menschen angesprochen fühlen. Auch wenn im Podcast oder in den Texten nur eine Geschlechtsform verwendet wird, sind selbstverständlich immer alle Geschlechter gemeint.
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Wenn Ihr Fragen habt, Themenvorschläge einbringen möchtet oder selbst einmal Teil des Podcasts sein wollt, freue ich mich über eure Nachricht.
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Informationen zur Arbeit und zu Veranstaltungen des Netzwerkes Pflege & Inklusion in Michendorf findet ihr auf der Website der Gemeinde Michendorf unter der Rubrik- Vereine & Netzwerke:
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Dein Pfleger Martin
Transkript anzeigen
00:00:09: Heute mit einer neuen Folge von
00:00:11: Pflegen
00:00:12: Lachen Machen.
00:00:13: Ihr kennt mich schon, ich bin der Pfleger Martin und bin vom Netzwerk Pflege und Inklusionen.
00:00:19: Ich habe heute ein Gast das ist die Jacqueline.
00:00:21: Die Jacqueline ist seit zehn Jahren hier beim Träger vom Diakonissenhaus Und das Ganze wird finanziert vom Landkreis Potsdam Mittelmark und sie es in der Beratungsstelle Demenz tätig.
00:00:34: Ich arbeite schon ein paar Jahre mit ihr zusammen.
00:00:37: Wir haben öfter Veranstaltungen und hatten am Anfang immer wieder die Schwierigkeit, überhaupt jemanden für das Thema Demenz begeistern zu können.
00:00:45: Umso mehr freue ich mich, dass wir heute hier sind und genau darüber endlich mal reden können.
00:00:52: so richtig tachelnd ist.
00:00:53: Jacqueline, lieben Dank, dass du da bist und stell dich doch einfach mal vor!
00:00:58: Ja, ich danke dir auch, Ich bin studierte Sozialpädagogin und arbeite wie gesagt seit zehn Jahren in der Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.
00:01:09: Und wir sind insgesamt vier Kolleginnen im ganzen Landkreis, wir werden ja wie gesagt vom Landkreisch finanziert und beraten eigentlich rund um zum Thema Demenz.
00:01:18: das heißt wir stellen nicht nur Anträge für Pflege gerade sondern helfen auch dabei die Pflege zu organisieren.
00:01:24: Wir vermitteln zb auch ehrenamtliche Helfer Die dann stundenweise auch die pflegenden Angehprägen Zuhause entlasten Und ein ganz großer Teil unserer Arbeit ist aber die psychosoziale Beratung, das heißt also die Begleitung der Angehörigen von Anfang bis zum Ende.
00:01:41: Gerade weil bei der Demenz ja durch die verschiedenen Stadien immer wieder neue Herausforderungen sich herauskristallisieren und da sind wir jedes Mal aufs Neue-Wiederansprechpartner.
00:01:51: Das heißt, wir führen quasi durch die Krankheit!
00:01:54: Das klingt ja sehr, sehr spannend und ich glaube dass wir jetzt ein paar Fragen vorbereitet haben so dass wir das gleich noch mal bisschen ausführlicher besprechen können.
00:02:02: Ich freue mich schon total darauf!
00:02:04: Vielleicht kannst du mir sagen warum liegt dir denn dieses Thema Demenz so besonders am Herzen?
00:02:11: Ja sehr gerne die Demenz an sich ist eher zufällig über meinen Weg gestolpert aber die Arbeit an sich Wertschöpfend, weil ich merke dass sich den Angehörigen die eben den Rat suchen.
00:02:25: Die sich bei mir melden wirklich auch was geben kann und das selbst wenn ich ihnen nur zuhöhre und gar nicht großartig die Situation verändern kann ihn damit schon sehr viel helfen Kann einfach dadurch dass sie mal los werden können was sie so beschäftigt.
00:02:40: Das heißt gerade für die Angehörung bist du dann ganz konkrete?
00:02:44: Genau.
00:02:44: also natürlich können uns auch die Betroffenen selbst ansprechen aber das passiert wenn wir mal ganz ehrlich sind sehr selten
00:02:50: Tatsächlich weniger.
00:02:51: Weil sie das auch lieber unter den Teppichkern häufig, also es ist nicht bei jedem so aber ja sind schon die Angehörigen, die den Kontakt suchen.
00:03:00: Liegt ja dann quasi in der Sache?
00:03:02: Ja Ich würde mal erzählen was heute hier in dieser Folge passiert.
00:03:06: Das ist nämlich eine Sonderfolge.
00:03:08: In dieser Sonderfolge werden wir ein bisschen über Kommunikation reden.
00:03:13: Wir werden über die Rolle dieser Beratung reden, über diese Beratungsstelle Und aber auch, wie man Angehörige überhaupt stärken kann.
00:03:23: Weil häufig ist ja genau das große Problem, dass der Angehöre sich aufopfert und alles für denjenigen macht und dann selber irgendwann nicht mehr kann.
00:03:35: Ein Thema was erst mal so ein bisschen schwierig wirkt Trauer- und Humor Da freue ich mich gleich besonders drauf.
00:03:43: Und welche Unterstützungsangebote und welchen Ausblick wir zum Schluss noch geben können, also bleibt dran, seid gespannt und hört gerne jetzt konkret rein!
00:03:56: Liebe Jacqueline, warum verändert sich alles mit der Demenz bei einem Menschen?
00:04:02: Was ist da los?
00:04:03: Wie kann das sein?
00:04:04: Was passiert bei einer Demenzerkrankung?
00:04:07: Kannst du da vielleicht kurz so ein bisschen darauf eingehen?
00:04:10: Ja, sehr gerne.
00:04:11: Also natürlich verbindet man Demenz mit dem Oberbegriff Gedächtnisverlust.
00:04:17: Aber das ist zwar das bekannteste Symptom aber da gehört leider noch ein bisschen mehr dazu.
00:04:23: zum Beispiel gehen ja kognitive Fähigkeiten verloren die den Alltag schwieriger machen.
00:04:28: also der selbständige Durchführung des Alltags wird zunehmend schwieriger.
00:04:33: und dann kommt zum Beispiel die zeitliche Orientierung, die verloren geht dazu.
00:04:38: Die örtliche Orientierungen immer weniger sachliche Zusammenhänge zu verstehen.
00:04:42: Argumentenketten zu folgen wird schwieriger den Alltag an sich zu strukturieren.
00:04:47: wann esse ich?
00:04:48: Wann schlafe ich?
00:04:49: das kann alles durcheinander geraten durch diese kognitiven Einschränkungen, die durch die Demenz auftreten und dadurch kann es auch dazu kommen dass das Verhalten sich verändert bestimmte Gefühle wie Scham oder Trauer bei den Betroffenen, Aggressionen auftreten.
00:05:10: Dadurch wird es auch im Alltag im Umgang mit ihm schwieriger oder mit ihr und das sind alles so Dinge die das zusammenleben und das organisieren des Alltags extrem schwierig machen sodass man durch einen Blick von Außen einfach nochmal eine Hilfe bekommt wie man das besser organisieren und strukturieren kann.
00:05:26: Das habe ich ja in der letzten Folge auch schon so ein bisschen zu verstehen gegeben, dass genau das die Schwierigkeit immer ist.
00:05:32: Wir können häufig diesen Perspektivwechsel gar nicht einnehmen, sodass wir immer denken was macht derjenige falsch?
00:05:38: Warum ist er so in der Situation und warum verändert sich das Verhalten?
00:05:42: Aber er kann eigentlich gar nichts dafür, dass er sich da verändert.
00:05:45: Das ist immer so ein bisschen die Schwierigkeit oder die Persönlichkeit verändert sich dann.
00:05:49: Oder die eigene Wahrnehmung, dass ich gar nicht mehr erkennen kann, warum ist derjenige ... Oder warum mache ich das jetzt überhaupt?
00:05:56: Oder warum ist mein Umfeld jetzt so wie es ist, dass vielleicht Begegenstände, die vorher selbstverständlich waren, einfach gar nicht mal da sind.
00:06:04: Oder anders wahrgenommen werden und demjenigen vielleicht noch einfach nur angstbereit.
00:06:08: Genau!
00:06:09: Und da das erst einmal zu verstehen annehmen zu können als Angehöriger ist schon wirklich ein großes Stück Arbeit.
00:06:15: Und genau da ist es, glaube ich, oft hilfreich wenn man da noch mal mit jemanden sprechen kann der einfach auch den Hintergrund erklären kann, der vielleicht mit einem nochmal drauf schaut in welchen Situation passiert das eigentlich und warum passiert es so?
00:06:29: Ganz oft höre ich von den Angehöriginnen, wenn wir um Gespräch sind dass diese Veränderungen die sie wahrnehmen schon lange bevor eine Diagnose gestellt wird dann im Nachhinein einem bewusst werden.
00:06:42: Also... dass sie dann so darüber nachdenken, Mensch das hat ja eigentlich da schon angefangen.
00:06:45: Da waren schon die ersten Symptome und da kam der ja zu mir und sagte kannst du vielleicht mal für mich die Überweisung ausfüllen?
00:06:51: Ich hab da jetzt kein Nerv dafür oder so, wo man im Nachhinein weiß okay war vielleicht schon ein erstes Symptom, dass er es einfach gar nicht mehr verstanden hat was er machen muss oder Angst hatte etwas falsch zu machen und deswegen nimmt ihm die Aufgabe
00:07:03: delegiert.".
00:07:04: Das erleben wir ganz oft.
00:07:05: Das ist tatsächlich auch im Krankenhaus.
00:07:07: Dann würde ich sagen, nee fühlen Sie mal hier aus, machen Sie mal schnell im Konturauszug ist ja nicht mehr mein Thema.
00:07:15: Das heißt aber auch, dass die Angehörigen da manchmal oder auch die Betroffenen dann viel zu spät in so eine Beratungsstelle gehen.
00:07:22: Die das eingestehen der Situation oder das Erkennen dieser Situation erfolgt eher später.
00:07:30: Dass es in der Tat war uns auch zu beobachten.
00:07:33: allerdings muss ich sagen, ist es in den letzten paar Jahren schon ein bisschen besser geworden.
00:07:37: Die Leute sind bereit sich früher schon Hilfe zu suchen und sich beraten zu lassen, als ich angefangen habe.
00:07:43: war es schon so, dass manchmal das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
00:07:46: Damit meine ich nicht, dass eine Diagnose stand, sondern die Situation zu Hause schon dermaßen angespannt war und überlastend für den pflegenden Angehörigen aber auch für den Betroffenen, dass man erst mal vorn im Scherbenhaufen stand um alles zu sortieren und da Ordnung reinzukriegen.
00:08:02: Mittlerweile ist das ein bisschen anders.
00:08:04: Tatsächlich hab' ich das Gefühl sie kommen früher und manchmal auch schon bevor ... also oft bevor ne Diagnosis da ist, aber manchmal nur bei den ersten Symptomen Und dann ist es natürlich leichter, das mit ihnen durchzugehen.
00:08:17: Auch der Betroffene selbst kann ja auch noch mal ganz anders auf seine Krankheit einwirken oder den Verlauf einwirgen wenn er am Anfang wo er noch klar Bedürfnisse äußern kann und klar für sich entscheiden kann Mitreden kann weil er einfach mit an den Tisch geholt wird oder sich die Beratung auch selbst sucht.
00:08:32: Genau also nicht wenn ich eine Demenz habe darf mich nicht mehr entscheiden.
00:08:36: im Gegenteil Ich möchte beteiligt sein.
00:08:38: Ich möchte mitgenommen werden Und das ist häufig ja auch dann ein Problem.
00:08:43: Aber finde ich, da gibt es einen Umdenken ... Ich glaub wir beraten einfach viel besser.
00:08:50: Wir von allen Seiten sind das Thema auch präsenter und das ist gut so.
00:08:56: Das war unser Ziel, dass es irgendwann so präsent ist, dass jemand, der damit gar nichts zu tun hat, weil er nicht betroffen ist oder im Umfeld noch man selbst, diese Vorbehalte vor dieser Krankheit verliert.
00:09:10: um Gottes Willen will ich nichts mit zu tun haben.
00:09:11: Hoffentlich passiert mir das nie, sondern dass man trotzdem mal hinschaut und guckt was kann man eigentlich für diejenigen tun, die einem mit dieser Erkrankung über den Weg laufen?
00:09:20: Wie kann ich diese Menschen trotzdem einbinden?
00:09:22: Und ich muss halt auch keine Angst davor haben, mit ihnen umzugehen einfach weil man vielleicht nicht weiß wie man auf jemand reagieren soll oder so.
00:09:28: ne also es ist ja schon auch ein schwieriger Umgang mit jemandem der fünfmal dieselbe Frage stellt oder fünft Mal hintereinander dasselbe erzählt.
00:09:35: da muss man schon auch Geduld haben.
00:09:38: aber Dafür sind wir ja da, dass wir darüber aufklären und das hoffentlich irgendwann ein ganz normaler Umgang wird.
00:09:44: Und die Menschen nicht mehr sozial isoliert werden sondern einfach eingebunden sind im gesellschaftlichen Leben.
00:09:50: Ich hab das vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren ... als ich im Pflegeheim tätig war.
00:09:55: Da war's ja fast wirklich so, da wurden die Bewohner nicht abgeschoben.
00:09:58: Das ist jetzt zu hart aber ... das waren ja auch Schwerbetroffene, die dann in eine Pflegeeinrichtung kamen, die einfach auch zu Hause nicht mehr versorgt werden konnten.
00:10:06: und dann hattest du verschiedene Formen, verschiedene Krankheitsbilder dort und auch wir waren ja komplett überfordert mit manch einem Bewohnern um dann zu sagen wie geh' ich darauf ein?
00:10:17: Also ich habe ne Ausbildung ganz krank.
00:10:19: Pfleger gemacht und dann stehst du plötzlich im Pflegeheim.
00:10:22: Und kümmerst dich um das Thema Demenz, wo denkste so?
00:10:26: ich finde das Thema auch mega.
00:10:27: es macht total Spaß und ich referiere ja da auch super gerne drüber.
00:10:31: mittlerweile kann ich das auch sehr gut einordnen und versuche da auch die jüngeren Kollegen jetzt immer so ein bisschen mitzunehmen.
00:10:38: Aber ich hab gleich eine Frage.
00:10:39: Jetzt bin ich Betroffener Angehöriger oder beziehungsweise ... Ich habe jemanden, der betroffen ist und bin Angehöriger.
00:10:47: Und wann ist der Moment, wo ich sage, ich kann zu dir kommen?
00:10:51: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:10:54: Also lieber gestern als heute!
00:10:57: Tatsächlich können die Leute auch kommen wenn sie noch gar nicht betroffen sind.
00:11:00: ja also man kann ja auch mal sich einfach Informationen holen.
00:11:02: wie kann ich eigentlich dem vorbeugen?
00:11:04: Ja, wie kann ich dafür sorgen, dass mich das vielleicht nicht ereilt?
00:11:07: Oder wenn es mich ereilt, dass ich's vielleicht möglich ist durch eine gesunde Lebensweise und so weiter auch rauszögern kann.
00:11:15: Ansonsten, sobald man weiß, dass es uns gibt, höre an die Hand und anrufe.
00:11:20: Das klingt gut!
00:11:21: Das klingt nach anderem versprechen.
00:11:23: Auf jeden Fall.
00:11:25: Meine Oma sagt immer, liebe Grüße gehen hier raus.
00:11:29: Sagt immer sie hat Angst an der Demenz zu erkranken.
00:11:31: meine Oma ist Mitte Achtzig kann ihr Leben sehr gut alleine steuern und ich habe ja auch versprochen wenn ich da die ersten Anzeichen merke dann sage ich jedes.
00:11:42: aber die Angst ist natürlich auch präsent dass man sagt Ich möchte das gar nicht erst bekommen.
00:11:47: jetzt kann man präventiv auch ein bisschen was machen.
00:11:50: Aber es heißt ja nicht, dass ich dann nicht irgendwann davor vor der Situation stehe.
00:11:54: Dann doch an einem Menschen erkrankt zu sein.
00:11:56: umso schöner, dass es diese Angebote durch euch zum Beispiel auch gibt.
00:12:01: Ja also vielen Dank dafür, dass du dich da so engagierst.
00:12:05: Ich hoffe, ich darf das auch noch eine ganze Weile.
00:12:07: Das hoff' ich auch!
00:12:09: Wenn wir mal so ein bisschen in die Kommunikation rüberschauen würden.
00:12:13: Was meinst du?
00:12:14: Warum funktionieren Konflikte meistens nicht so gut, warum Diskussion oder Korrekturen?
00:12:22: Warum funktioniert das meist mit einem demenziell erkranken vielleicht nicht so?
00:12:27: Also ich glaube der Knackpunkt dabei ist dass der Angerüge, der pflegt ja zunehmend feststellen muss, dass Dinge nicht mehr funktionieren Und man rutscht natürlich, und es ist ganz menschlich in dieses Verhalten.
00:12:40: Ich übernehme das für denjenigen.
00:12:42: Dann bekommt aber der Betroffene ganz schnell das Gefühl, dass er entmündigt wird.
00:12:47: Dadurch entstehen zum Beispiel Konflikte.
00:12:50: Das oberste Gebot, was man mit Menschen in einer Kommunikation immer vor Augen führen muss – ich muss auf Augenhöhe bleiben!
00:12:59: Dieser Mensch ist trotzdem noch eine Persönlichkeit.
00:13:01: Er hat sein Leben gelebt mit all seinen Höhen und Tiefen, er hat Dinge bewältigt, gemeistert.
00:13:08: Er hat ja bewiesen dass er jemand ist und das kann man ganz schnell aus den Augen verlieren wenn man eben nur noch sieht was alles nicht mehr funktioniert.
00:13:16: und deswegen ist glaube ich so dieses auf Augenhöhe bleiben so das Oberste, was man sich auf die Fahnen schreiben kann.
00:13:23: Wenn man möchte, dass die Kommunikation wertschätzend bleibt und eine Korrektur in Fehlern ist auch für jemanden der keine Demenz hat.
00:13:31: Also wenn jemand zu mir kommt und sagt, was hast denn da jetzt wieder gemacht?
00:13:33: Das geht doch nicht!
00:13:34: Ja dann ist das für mich auch verletzend.
00:13:36: also das ändert sich auch in der Demenz.
00:13:38: nicht nur das bei einem Menschen mit Demenz Dann natürlich die Gefahr besteht, dass er dadurch auch zum Teil durch die Krankheit niedrigere Impulskontrolle hat und dann eine Eskalation viel schneller kommt, weil er sich vielleicht einfach auch nicht mehr so bremsen kann oder weil er nicht versteht was da gerade passiert ist.
00:13:57: Weil er diesen Fehler gar nicht sieht und deswegen ist es so ne Korrektur von Fehlern oder von Aussagen die so nicht stimmen nicht unbedingt hilfreich sondern da wäre es dann eigentlich angebracht dazu sagen oder gar nicht darauf einzugehen am besten sondern einfach vielleicht davon abzulenken oder ihm zu zeigen, dass man die Bedürfnisse wahrnimmt.
00:14:16: Dass man die Gefühle versteht und bzw.
00:14:19: verstehen will durch Nachfragen zum Beispiel und gar nicht so sehr demjenigen sagt das er da jetzt schon wieder irgendwas verbasselt hat.
00:14:26: ja wie man es jetzt auf gut Deutsch sagen würde
00:14:29: Da fällt mir der Begriff, Validation zu ein.
00:14:32: Das ist ja das was du gerade so ein bisschen beschrieben hast.
00:14:34: Jemanden aus der Situation vielleicht ein bisschen rausholen, jemandem in ein Gespräch verwickeln und... Ihnen dazu bringen, dass er vielleicht gut auch aus diesem Gespräch dann irgendwie herausgeht.
00:14:45: Ich mache immer gerne so ein therapeutisches Tischgespräch wo ich dann einfach frage was da gerade los ist?
00:14:51: Warum ist es jetzt grade so und was einen dann bewegt und dann immer mehr von einem Thema zum anderen kommt und dann ihnen dadurch Negativ Spirale rauszuholen, dann nachher bei einem ganz anderen Thema landet zum Beispiel beim Fußball.
00:15:04: Ich bin jetzt Fußballaffin ich mag Fußball oder aber auch Garten oder Hobbys oder was auch immer.
00:15:10: dann da kommt oder was ich auch immer gerne mache, ist dann in den Beruf einzusteigen und über dem Beruf noch mal zu sagen.
00:15:18: Mensch, die da früher hast du doch auch das beim Handwerk immer so gut gemacht, weißt du noch wie wir es gemacht haben wenn das irgendwie funktioniert?
00:15:27: Kannst du da auch irgendwie die Tipps noch mitgeben, wenn man jetzt hier beim Thema Validation oder Gesprächsführung sind um zu sagen, da gehen wir beide jetzt gut aus diesem Gespräch heraus?
00:15:40: Ja, die Validation beginnt ja eigentlich erst mal damit, dass man die Gefühle anerkennt.
00:15:44: Dass das was derjenige äußert auch seine Berechtigung hat?
00:15:47: Er hat da irgendeinen Bedürfnis, steckt dahinter und durch Validations kann ich versuchen es rauszufinden indem ich zum Beispiel frage wenn derjenig zum Beispiel zu Hause ist aber sagt er möchte jetzt nach Hause also er kennt sein Zuhause nicht mehr.
00:16:01: Und das ist ein Beispiel was meine Angründung mir sehr oft immer wieder schildern wie sie aus dieser Situation rauskommen können.
00:16:08: Also der Betroffene äußert, er ist nicht zu Hause und da müsst ihr jetzt hin.
00:16:13: Dann kann ich durch Validation herausfinden, indem ich zum Beispiel frage, wo ist denn dein Zuhause?
00:16:18: Welche Zuhauser meinst du denn jetzt?
00:16:20: Dass man es vielleicht erst mal so ein bisschen rausskitzelt ohne dass man ganz direkt sagt wir sind doch hier zu Hause das ist jetzt nicht das Ziel.
00:16:28: Und dann dadurch ablenkt und sagt weißt du noch damals haben wir doch da und dar gelebt kannst du dich da noch dran erinnern?
00:16:36: Oder dann halt davon ablenkt oder das Spiel vielleicht auch mitspielt.
00:16:40: Man rausfindet, was er denkt wo er denn ist.
00:16:42: wenn er zum Beispiel sagt ich weiß nicht wo wir hier sind Dann könnte man zur Not sogar darauf einsteigen und sagen Wir sind ja gerade im Urlaub wir fahren aber erst morgen nach Hause weil wir haben die Nacht noch bezahlt.
00:16:51: Kommen wir macht uns noch schön heute.
00:16:53: es könnte man machen ist aber Muss man sehr vorsichtig mit umgehen.
00:16:58: Der Angehörige kann ja dann schnell das Gefühl entwickeln, oh ich verarsche jetzt sorry für die Wortwahl meinen Gegenüber.
00:17:06: Das heißt ich gehe jetzt da rein und belüge ihn nachher noch in irgendeiner Situation.
00:17:11: Ich weiß aber aus dem Alltag heraus... trotzdem manchmal ein Gespräch beruhigen kann.
00:17:18: Und das ist ja Guthood und es ist ja kein Veräppeln in dem Sinne, sondern man will ja einfach nur so verstehe ich dich jetzt und so habe ich das auch immer gehandhabt denjenigen aus der Situation einfach so ein bisschen rausbekommen dass er sagt Ich muss nicht mehr weggehen.
00:17:32: okay?
00:17:33: Ich hab verstanden ich bin jetzt da und habe jetzt ein gutes Gefühl damit weil ich nicht mehr die Hinlauf Suchlauf Weglauftendenz dann vielleicht auch zeige
00:17:42: Genau, das ist das Problem.
00:17:44: Das ist immer auch so eine Gradwanderung.
00:17:45: Man möchte denjenigen ja eben wie gesagt auf Augenhöhe begegnen und man will ihn natürlich nicht anflunkern.
00:17:50: aber in manchen Situationen ist es halt schwierig allein durch Verständnis denjenigen aus seinen Gedankenschleifen die er da vielleicht gerade hat wieder rauszubekommen.
00:18:00: also dann ist es auch durchaus erlaubt mal ein bisschen kreativ zu sein.
00:18:03: aber es darf halt wirklich nicht darin enden dass man denjenigen von morgens bis abends in irgendwelchen Scheinensituationen hält oder so.
00:18:11: Das ist nicht das Ziel und es ist auch klar, dass ich den Angrügen natürlich nicht vermittle.
00:18:16: aber manchmal ist es wirklich auch schwierig im Umgang und dann kann auch die beste Validation nicht mehr helfen darf man auch mal zu kleinen Hilfsmitteln greifen, aber wie gesagt alles im ethischen Kontext.
00:18:27: Das kann ich ein so einzubestätigen das finde ich total toll!
00:18:30: Ich würde gerne jetzt einen kleinen Perspektivwechsel einnehmen.
00:18:34: wir haben jetzt viel über den Betroffenen gesprochen.
00:18:38: wenn mir jetzt Richtung Angehörigen mal gucken was meinst du welche Herausforderungen treffen oder erleben Angehöre mit am meisten?
00:18:46: also was sind die Kernthemen mit denen die Leute zu dir kommen?
00:18:52: Also ich glaube hinter den meisten Themen, die die Angrügen hier zu mir tragen steht meistens eben die Überforderung.
00:19:01: Einfach weil dadurch dass der Betroffene seinen Teil des Alltags nicht mehr so tragen kann und das ja auch immer mehr wird was abgegeben wird muss es der pflegende Angrieger übernehmen.
00:19:12: also das klassische Beispiel ist halt das Ehepaar.
00:19:15: ja der Mann ist erkrankt die Ehefrau muss jetzt mehr.
00:19:19: nur Das ist das klassische Rollenbild, was auch in dieser Generation gelebt wurde.
00:19:23: Nicht mehr nur den Haushalt betreiben und kochen und putzen und Wäsche waschen sondern sie fängt an die Steuererklärung mitzumachen und muss sich um die handwerkliche Dinge kümmern.
00:19:34: Sie hat vielleicht noch ein Auto, das dann irgendwie in die Werkstatt muss und so.
00:19:38: Das sind alles Dinge, die zunehmend von dem pflegenden Angriff übernommen werden müssen.
00:19:44: Das gilt aber auch genauso für Kinder, die sich um ihre Eltern kümmern.
00:19:48: Die haben dann ihren eigenen Haushalt und den zusätzlichen Haushalt des Elternteils oder der Eltern.
00:19:54: Da entsteht einfach eine Überforderung, eine Überlastung.
00:19:58: Überforderungen heißt nicht, dass sie es nicht im Griff hätten, sondern zu viele Dinge erledigen und organisieren müssen.
00:20:06: Ich glaube das ist so der Hauptpunkt, weshalb Sie Hilfe suchen.
00:20:11: Das ist ja ganz oft so und dann vergessen sie sich halt auch selber dann irgendwie.
00:20:16: Aber es ist schön, wenn Sie's schaffen und den Blick dafür haben zu sagen okay ich bin jetzt überfordert, ich brauche jetzt hier Hilfe.
00:20:23: viele hören ja auch dem Podcast und ich sage das in jeder Folge holt euch Hilfe kommt mit vorbei oder sucht euch ein Angebot.
00:20:30: deswegen machen wir das ja auch dass wir sagen wir machen einfach auch das Ganze so bisschen sichtbar.
00:20:35: Ich hab noch ein kleines Beispiel.
00:20:37: Mein Schwiegervater zum Beispiel, der erzählt immer... Guck mal hier ist die wichtige Unterlage fürs Haus, hier habe ich den Vertrag, hier hab' ich das, guck mal die Gasleitung geht da lang, das sind ja auch wichtige Informationen, ...die dann nachher irgendwie auch verloren gehen ne?
00:20:55: Wenn bei ihm irgendwas wäre oder er das nicht mehr äußern könnte!
00:21:00: Mein Schwiegervater geht sehr gut.
00:21:02: Aber er ist da sehr strukturiert, ne?
00:21:04: Er hat der Ordner und ich glaube das ist ein schönes Beispiel weil viele ducken sich dann immer noch so weg.
00:21:10: Nee, wir brauchen das noch nicht!
00:21:13: Das machen wir irgendwann mal und dann steht man plötzlich da und dann hat man die Probleme dass man sagt oh nein... Wo liegt denn das überhaupt?
00:21:23: Wo ist der Haus-Kreditvertrag, wo ist hier dies oder welchen Handwerker haben wir eigentlich immer, wenn es nicht geregelt ist.
00:21:34: Das zeigt ja aber nur dass Validationen nicht erst bei einer Demenz anfangen darf.
00:21:40: Also die Bedürfnisse sind auch schon vorher da.
00:21:42: Definitiv!
00:21:47: Warum ist es wichtig, sich zu holen?
00:21:50: Haben wir gerade so ein bisschen gehört?
00:21:52: Hast du vielleicht noch ein, zwei Beispiele was den Hörer interessieren könnte?
00:21:57: Was noch häufig für ja Unterstützungsbedarf sein könnte.
00:22:03: Ganz oft kommen Angeregte zu mir weil sie das Problem haben dass der Betroffene nicht wahrhaben will oder zugeben kann dass er betroffen ist.
00:22:12: ganz häufig haben die auch noch nicht mal eine Diagnose und die Angeregen
00:22:14: haben
00:22:15: dann oft diese Vorstellung dass sie diese Diagnese dringend benötigen um weitere Hilfe zu bekommen.
00:22:22: Und dann sitzen wir auch im Gespräch und dann frage ich auch, was sie sich vorstellen, wozu sie diese Diagnose brauchen?
00:22:29: Also wenn medizinische Notwendigkeit besteht es natürlich klar, dass wir dann gucken, dass man ihn doch irgendwie zum Arzt bekommt.
00:22:36: Aber nur um Hilfe oder Unterstützung zu bekommen ist so eine Diagnose gar nicht dringend notwendig.
00:22:41: ein medizinischer Dienst der einen Pflegegrad feststellt.
00:22:44: Der braucht keine offizielle Diagnos da geht's tatsächlich ja darum welche Fähigkeiten sind noch da?
00:22:50: Natürlich muss man gucken, wie man diese Begutachtung dann mit jemandem durchführen kann.
00:22:54: Der grundsätzlich alle Hilfe ablehnt, weil er ja gar kein Problem hat.
00:22:58: Aber auch da sprechen wir sehr genau darüber und gucken, dass für denjenigen individuellen Fall gelöst bekommen.
00:23:04: Ich empfehle hier immer, einen Pflegetagebuch zu führen.
00:23:08: Dass man auch aufschreibt was der theoretische Bedarf ist und was er gerade wieder abgelehnt hat oder nicht gemacht hat.
00:23:14: Das ist ja auch immer so eine Sache!
00:23:16: Aber das nur mal ganz am Rande machen wir in einer anderen Folge noch einmal ausführlich.
00:23:20: Gibt es für dich Angebote oder hast du ganz klare Angebote, die du den Angehörigen mit auf dem Weg geben kannst?
00:23:27: Was entlastet einen Angehörung?
00:23:29: Es gibt ja eine ganze Bandbreite an Unterstützung und Hilfsangeboten.
00:23:33: Wir haben Pflegedienste, die zum Beispiel die Körperpflege abnehmen können wenn diese Körperpfleger schon nötig ist.
00:23:40: wir haben Pflegedienste die Medikamente stellen wenn der Betroffene sich weigert die Medikamente von dem pflegenden Angeringen überhaupt anzunehmen.
00:23:50: Manchmal ist es einfach leichter, wenn das jemand von außen übernimmt und dann ist diese Diskussion zwischen den pflegenen Angerigen und den Betroffenen nicht mehr so im Vordergrund.
00:23:58: Und die Beziehung zwischen den beiden kann sich auch dadurch ein bisschen entspannen und wird wieder vielleicht etwas harmonischer als wenn man sich jeden Tag aufs Neue damit auseinandersetzen muss.
00:24:07: zum Beispiel Es gibt Tagespflege, die ich persönlich sehr gerne empfehle aus dem Grund dass der Betroffene in seinem gewohnten Wohnumfeld bleiben kann und dadurch eine gewisse Struktur erfährt, weil er sich da einfach auch auskennt.
00:24:20: Und trotzdem der pflegende Angehörige tagsüber entlastet ist und auch seinen eigenen Dingen nachgehen kann?
00:24:27: Da würde ich ganz kurz noch mal darauf einsteigen gerade bei der Tagespflege.
00:24:30: es ist nämlich so dass derjenige dann immer sagt hier ist gar nichts passiert ich bin hier wurde nur abgeschoben und nichts wurde mit mir gemacht.
00:24:38: Ich sage euch hier mal unter der Hand Die haben total Spaß.
00:24:42: Die gehen da drin total auf und hinten raus.
00:24:44: erzählen sie das, weil sie es vielleicht entweder vergessen haben oder nicht mehr dahin wollen.
00:24:49: Die tun das ja manchmal so ein bisschen ab wie ich werde hier in den Kindergarten geschoben für alte Menschen.
00:24:54: So ist es nicht.
00:24:55: also lasst euch mal beraten in der Tagespflege um eine Ecke.
00:24:59: In Michendorf zum Beispiel gibt es zwei Tagespflegen.
00:25:02: Hier in Beelitz gibt es mindestens eine wenn nicht sogar auch zwei.
00:25:08: Da müssten wir nochmal nachgucken, aber schaut mal bei euch im Internet wo ihr Tagespflegen im Umfeld findet.
00:25:16: Die beraten nämlich auch sehr gerne.
00:25:17: die gucken sich das oder ihr könnt euch das auch angucken.
00:25:20: Ihr könnt auch schnuppern.
00:25:21: Ihr könnte auch gemeinsam schnubbern und ich sage euch Die haben totalen Spaß.
00:25:26: Nummer so am Rande!
00:25:27: Das
00:25:27: kann ich nur bestätigen, das ist auch bei uns immer wieder Thema.
00:25:29: die Angrügend melden mir das auch immer zurück, dass die Betroffenen über die Tagespflege schimpfen.
00:25:35: aber wenn ich dann mit den Tagespflegensprecher und den Kollegen die bestätige mir das absolut nicht sie sagen also nein bei uns ist da hier total gut drauf und hat Spaß.
00:25:44: Also ihr könnt einfach gerne zu uns kommen weil wir kennen ja unsere Region Und können euch die entsprechenden Tagesverlegen empfehlen.
00:25:52: Wir gucken ja auch immer so ein bisschen, dass es vom Weg passt und wo vielleicht das Angebot zu demjenigen besser passt.
00:25:59: Also Tagesverlingen sind nicht alle gleich.
00:26:01: von daher gehört es halt einfach auch zu unserem Portfolio, dass wir wissen welche Einrichtungen zu denjenigen ganz gut passen könnte.
00:26:09: Vielen Dank!
00:26:10: Meine provokante Aussage, die ich jetzt hier mal treffen werde... Das ist doch nicht mehr meine Mama.
00:26:15: Das is' doch nicht mein Papa.
00:26:17: Das sind typische Aussagen könnte ich mir vorstellen, die Angehörige aufgreifen könnten.
00:26:23: Die Angehöhre mit in so ein Gespräch
00:26:26: bringen.".
00:26:27: Das sind doch vielleicht genau die Gedanken, die hier dann eine Rolle spielen.
00:26:32: oder siehst du das anders?
00:26:33: Also ja diese Sätze habe ich schon mal gehört aber kommen gar nicht so oft vor.
00:26:37: tatsächlich liegt der Fokus der Angehöhrer eher auf dem.
00:26:41: es ist schwer zu sehen wie der Mensch den ich kenne immer unselbstständiger wird also gar nicht die Persönlichkeit verliert, sondern sich das eher auf die Fähigkeiten bezieht.
00:26:52: Also wenn man dann überlegt ja der hat mal als Professor gearbeitet und jetzt kann er nicht mehr ein Kinderbuch lesen oder bekommt die Sätze nicht mehr zusammen?
00:27:01: Das ist schon glaube ich ein hartes Stück für Angerege das zu ertragen und mit anzusehen.
00:27:06: Und das sind so eigentlich die häufigeren Beobachtungen die sie äußern und dann auch gerne besprechen.
00:27:12: Wenn man das hört klingt es ja so niederschmetternd und frustrierend.
00:27:16: Und wir wollen ja gerne auch den Fokus auf die positiven Dinge lenken.
00:27:20: Mir fällt gerade noch ein, ich habe dich ja so ein bisschen unterbrochen, entschuldige bitte, dass die.
00:27:25: neben den Tagespflegen und all den anderen Angeboten haben wir auch manchmal Selbsthilfegruppen.
00:27:30: Auch in Michendorf haben wir eine Selbsthilfegruppe für eine Demenz, die empfehlt du ja sicherlich auch immer weiter ne?
00:27:36: Und einfach dieser Austausch untereinander das man nicht alleine ist hilft manchmal schon um zu sagen, was ich dann auch wahrnehmen kann.
00:27:46: Aber, ich muss natürlich wissen, wo gibt es so eine Gruppe?
00:27:49: Oder wer macht diese Gruppen überhaupt?
00:27:53: Genau!
00:27:53: Also da weiß ich, welche Gruppen sind.
00:27:56: Wir haben zum Beispiel in Werder eine Selbsthilfegruppe, die ist dort vom Treffpunktwerder initiiert.
00:28:02: Ich selbst habe eine angeregene Gruppe, die stattfindet und in Wichendorf wie gesagt die Angeregen-Gruppe findet ausstatt.
00:28:07: Und das ist ja jedem frei, der könnte theoretischerweise auch in Aller gehen Aber ich erwähne die auf jeden Fall, weil ich auch in meiner angeregten Gruppe immer wieder sehe wie diese Menschen zusammenwachsen.
00:28:19: Ja?
00:28:20: Die sich gegenseitig unterstützen und der Austausch ihnen halt wirklich gut tut.
00:28:24: Und manchmal ist es auch so dass sie hier sitzen und gar nicht über dieses Thema reden sondern über ganz andere Dinge einfach weil sie mal rausrollen aus diesem Thema.
00:28:31: aber an den meisten Fällen ist es so das man einfach sehen kann wie sie's genießen dass da jemand ihn gegenüber sitzt der in derselben Situation steckt.
00:28:38: Das erlebe ich ja dann auch immer wieder.
00:28:40: Ich bin ja auch manchmal da eingeladen und habe die Schulung Hilfe zum Helfen, auch immer mit dem Pflegethema begleitet.
00:28:47: Und daraus ist in Michendorf
00:28:48: z.B.,
00:28:49: die Selbsthilfegruppe entstanden das es so bereichernd für mich als pflegerischer Profi zu sehen wie Angehörige mit der Situation umgehen.
00:28:59: Es gab auch bei mir noch mal einen Umdenken, wie die Demenz wahrzunehmen ist vor allem den Angehöhrigen mitzuneben.
00:29:08: Jetzt kommen wir zu einem sehr spannenden Thema.
00:29:12: Ich weiß noch nicht, wo das jetzt hinführt ...
00:29:14: Ich auch nicht, wenn du mir nicht sagst, warum es geht!
00:29:16: Da hast du recht.
00:29:17: Trauer und Humor zwei Seiten einer Erkrankung.
00:29:21: Da denkst du Empathie geht vielleicht verloren?
00:29:24: Da denkt man ist ja nicht so.
00:29:26: Ich finde der Patient oder der Betroffene ist manchmal sogar noch emotionaler und kann das sogar sehr gut.
00:29:35: Und natürlich trauern Wahrscheinlich sogar beide und beide haben auch Humor.
00:29:41: Und mein Podcast heißt ja, auch Pflegen Lachen machen gerade auch weil ich die Humor-Seite da immer wieder mit einbeziehen will, weil auch Pflege oder Demenz es gibt hier auch schöne Seiten Ja was beginnt?
00:29:53: Oder warum beginnt die Trauer oft schon während der Erkrankung?
00:29:57: vielleicht holt die Hörer da einmal mit rein.
00:30:00: Also ich hatte ja vorhin schon mal kurz erwähnt dass sie Fähigkeiten ja zunehmend verloren gehen.
00:30:04: und gerade wenn dein angerigger vor mir sitzt und sagt Es ist erschreckend zu sehen, wie mein Betroffener immer unselbstständiger wird.
00:30:12: Dann ist das ja schon ein Ausdruck von Trauer.
00:30:14: Das ist glaube ich beides extrem wichtig, das zu benennen auch in den Beratungen, dass dann auch beides Raum haben darf.
00:30:21: also im Alltagsstress und der Pflege ist es glaube ich etwas was ziemlich kurz kommen kann einfach weil man gar nicht die Zeit dafür hat und auch vielleicht niemand, mit dem man darüber reden kann.
00:30:30: Deswegen ist es mir ganz wichtig wenn die Menschen bei mir sitzen sie auch darauf hinzuweisen dass es Trauer gibt auch schon wenn derjenige noch nicht verstorben ist.
00:30:38: also das ist kein plötzlicher Verlust durch Tod sondern Es ist ein Verluster von der Selbstständigkeit die man beobachtet.
00:30:45: es ist vielleicht auch im Verluste von Beziehungen weil Sie sich ändern weil sie vielleicht sogar auch tatsächlich verloren gehen gemeinsam Erlebnissen, weil Erinnerungen verloren gehen.
00:30:56: Das sind alles Dinge die durchaus benannt werden
00:30:59: sollten.".
00:31:00: Und wenn derjenige offen dafür ist, ich würde ihn nicht in die Trauer treiben.
00:31:04: Aber es ist wichtig, dass man's mal angesprochen hat, demjenigen das bewusst wird und er schon in einer Trauer ist.
00:31:10: Dass er das darf vor allem.
00:31:12: Dass das absolut legitim ist zu trauern auch wenn derenige noch gar nicht verstorben ist.
00:31:16: Genauso versuche ich aber darauf hinzuweisen, die schönen Seiten trotzdem genießen und darf und kann.
00:31:22: Es ist ja nicht alles nur noch grau und schlecht.
00:31:24: Ich beise zumindest meine Angrühungen darauf hin, dass es trotzdem die Möglichkeit gibt Geschicke zu schmunzeln.
00:31:30: Solange man ihn nicht ... Man lacht die Ninge natürlich nicht aus, ne?
00:31:33: Aber wenn man gemeinsam darüber lachen kann dass er jetzt vielleicht gerade irgendwas was ich nicht wie Fernbedienung in den Kühlschrank gelegt hat dann nimmt man quasi diese dunkle Stimmung und gibt ein bisschen mehr Leichtigkeit in dieser ganze Situation.
00:31:46: Und die brauchen sie alle beide der Angehörige und der Betroffene
00:31:49: auch der betroffende genau.
00:31:50: vielen dank dass ihr das so saßt ganz ganz korrekt.
00:31:54: Nimmt auch maximalen Druck raus.
00:31:56: Einfach mal ein charmantes Lächeln, das hat man ja früher auch.
00:32:00: Wenn man den Partner jetzt hat und dann irgendwas Dummes gemacht hat oder irgendetwas fällt was runter.
00:32:07: Und dann lacht man sich gegenseitig an und ist wieder alles gut.
00:32:11: Das kann man auch meiner Demenz weitermachen.
00:32:13: Das
00:32:14: ist schwierig aus dieser Schleife herauszukommen wenn man halt diese Rolle eingenommen hat für denjenigen Sorgen zu müssen immer hinterher sein zu müssen, um zu gucken ob alles funktioniert und dass da nicht schief geht.
00:32:26: Auch da muss man sich vielleicht immer mal wieder selbst zurücknehmen und sagen, es muss nicht alles perfekt sein.
00:32:31: Es muss nicht der Laubhaufen perfekt zusammengehakt sein.
00:32:36: Wenn dann noch Laub liegt meine Güte, ist das so.
00:32:38: Dann kann ich auch mal darüber lachen, dass irgendwas schiefgegangen ist.
00:32:41: Tatsächlich muss ich das sogar, weil ich sonst einfach untergehen würde.
00:32:45: Dazu ist diese Aufgabe jemanden mit einer Demenz zu pflegen schon sehr schwer für eine einzelne Person.
00:32:52: Und wenn ich den Humor verliere, sieht's ziemlich düster aus.
00:32:56: jedem raten, auch die schönen Momente sich bewusst zu machen.
00:32:58: Also wirklich aktiv ins Bewusstsein zu holen!
00:33:01: Das kann man bestimmt lernen, das geht nicht von heute auf morgen.
00:33:05: Aber Schritt für Schritt einmal liebgelächelt und dann kriegen wir es hin... Wir lächeln uns ja auch hier gerade so ein bisschen an!
00:33:13: Ich habe.
00:33:13: als du grade beim Thema Trauer warst, hab ich hier in deinem Raum reingeguckt und ich hab die Taschentücherbox auch entdeckt.
00:33:24: Da muss dich kurz dran denken.
00:33:25: bei mir auf Arbeit steht auch eine Box.
00:33:27: Das ist wenn man Mitarbeitergespräche führt mal die Krokodils drehen, dann auch mal kommen.
00:33:33: Auch das darf ja dann auch sein und deswegen habe ich gleich mal hier so rüber geguckt... gehört halt auch dazu.
00:33:40: Und ich finde ja schön, dass der Gegenüber also der Angehörige sich dir dann auch öffnen kann und ... Ich kann mir vorstellen das es gar nicht so schnell geht!
00:33:49: Also wie kann ich mir das auch noch mal vielleicht vorstellen?
00:33:53: oder wie kann der Hörer sich das vorstellen?
00:33:54: Ich komme ja zu dir und fange ja nicht gleich an zu weinen.
00:33:57: Ich komme hier zu dir...und führe ihr ein Gespräch.
00:33:59: Wie viele Gespräche kann ich denn mit dir führen
00:34:02: eigentlich?!
00:34:02: Also eigentlich wäre das jetzt auch kein Problem wenn du herkommst und anfängst zu wein'n.
00:34:06: Auch das darfst Du.
00:34:07: Danke Aber es gibt keine Begrenzung, also die Beratungsstelle ist ja kostenlos für meine Klienten.
00:34:13: Wir beraten halt wie gesagt so oft wie bedarf da ist.
00:34:16: Natürlich müssen wir mal ein bisschen gucken dass die Zeit reicht, ich hab ja auch mehrere Klientinnen das jetzt nicht nur eine aber ich versuch's wirklich auf mir die Zeit zu nehmen und dann auch gerne immer wieder auch ne Stunde wenn sie das brauchen.
00:34:28: Es ist den Angrügen überlassen wann und wie oft sie kommen.
00:34:32: Aber tatsächlich geht das relativ schnell!
00:34:34: Also manche... Und Wein nie in meiner Beratung, das ist jetzt keine Voraussetzung.
00:34:40: Auch das hört sich gut an?
00:34:41: Aber es gibt auch diejenigen, die sitzen in der ersten Beratungen und weinen... ...und dann ist es völlig in Ordnung!
00:34:46: Ich finde es tatsächlich sehr schade, dass sie sich dafür noch entschuldigen.
00:34:49: Das kommt nämlich auch sehr oft vor.
00:34:51: Naja, das hat uns ja von früher angelernt worden.
00:34:54: Wir sind die Starken.
00:34:56: Wie heißt es immer so schön?
00:34:56: Ein Indianer kennt keinen Schmerz aber auch den darf ich haben.
00:34:59: Ja, wenn Sie hier nicht weindürfen, wo denn dann?
00:35:02: Komplett bin ich komplett bei dir.
00:35:03: Das Problem zum Beispiel im Krankenhaus.
00:35:05: Ich habe ja oft die Situation, dass ich eine Beratung durchführen kann.
00:35:09: Hier ist es aber so, dass sich eine Beratsung eher zu einem bestimmten Thema anschneiden kann.
00:35:20: der Blutzucker sich aufbaut, wie ich da mit dem Insulin umgehe und bei einer Unterzuckerung oder Überzuckerungen reagieren kann.
00:35:29: Gleiches ist es mit einem Sturz.
00:35:30: Ich kann erklären, wie gewisse Dinge im Wohnumfeld verändern können oder welche Schuhe ich trage.
00:35:37: Das Thema Demenz ist ja viel umfangreicher und auch noch viel intimer.
00:35:42: D.h.,
00:35:42: da habe ich meistens gar nicht... Und das ist so schade die Zeit, um das ausführlich zu machen!
00:35:48: Ich hab Psychologinnen, die auch einen unglaublich tollen Job machen.
00:35:51: Die versuchen das mit den Angehörigen zu machen und sind doch immer sehr dankbar wenn man einen Flyer von der Beratungsstelle dann auch zur Hand hat und das auch mit in die Hand geben kann.
00:36:01: Das heißt wir versuchen an euch dann auch zu verweisen ich hoffe dass es in Ordnung
00:36:05: ist.
00:36:05: Das ist absolut in Ordnungen.
00:36:07: da freuen wir uns ja drüber gerade weil wir wissen dass diese Zeit die wir für unsere Klienten nehmen können an anderen Stellen halt so nicht gegeben ist.
00:36:14: Aber was ich klar sagen muss, ist dass wir natürlich keine Therapeuten sind.
00:36:18: Wir können den Menschen zuhören und wenn sie kommen und sagen, ich schaffe das nicht mehr oder ich fühle mich hier überfordert dann gehe ich da auf einen an welchen Stellen das funktioniert und an welcher Stelle nicht wo sie Entlastung brauchen und wie diese Situation zustande kommt.
00:36:34: Das kann man alles machen aber eine Therapie ist es halt nicht!
00:36:37: Das muss man schon ganz klar abgrenzen.
00:36:39: Dafür sind wir nicht ausgebildet.
00:36:40: Trotzdem merke ich, dass den Angeregenden dieses Zuhören und dieses Verständnis haben für die Situation und mich da hineinversetzen zu können wie es ihnen geht.
00:36:49: Und vor allem aber auch ihnen bestätigen zu können das sie ... Dass mir diese Situationen durchaus bekannt sind weil ich's halt von vielen anderen höre, dass sie mit dieser Situation nicht alleine sind.
00:36:59: Schon wahnsinnig viel hilft!
00:37:00: Na und du weißt halt auch an wen man sich dann noch weiter wenden kann?
00:37:04: An wen du weiter leiden kannst wenn du eine Beziehung aufgehört hast, du kannst ja sagen bitte gehen sie zu dem und dem oder schauen Sie sich mal dieses Unternehmen an.
00:37:12: Weil du kennst die Unternehmen, du kennest den Betroffenen oder Angehörigen und kannst dann entsprechend sagen das könnte passen.
00:37:21: Dafür sind wir ja vom Krankenhaus manchmal gar nicht ausgestattet dass wir sagen können da musst du hin.
00:37:26: also deswegen bin ich sehr froh dass es euch als Beratungsstelle auch gibt
00:37:30: Genau, wir können ganz gezielt eigentlich auch weiter vermitteln.
00:37:34: Wenn ich merke da müsste eigentlich eine Therapie stattfinden, sage ich das auch.
00:37:37: Ja aber was ich halt feststelle und auch meine Kolleginnen ist wenn einer von uns jetzt Urlaub hat zum Beispiel dann kommen die Klienten auch erst wieder wenn wir aus dem Urlaub zurück sind.
00:37:48: sie haben dann schon so viel Vertrauen aufgebaut und kennen halt.
00:37:50: also das ist halt auch wirklich merkmal in allen Beratungsstellen bei allen vier Kolleginnen dass sie lieber zu denen gehen, die sie schon kennt.
00:37:59: Es sei denn es ist etwas was jetzt nur ein Pflegegrad beantragen oder so betrifft.
00:38:03: das machen Sie auch mit der anderen Kollegin.
00:38:05: aber sie sind durch die Gespräche auch so an uns gebunden dass sie uns auch gerne weiter in Anspruch nehmen.
00:38:12: Was nicht heißt, dass sie nicht auch andere Hilfsangebote annehmen?
00:38:14: Wenn wir Ihnen sagen eine Tagespflege wäre hier wahrscheinlich hilfreich für Sie und würde Sie entlasten dann nehmen Sie das doch an.
00:38:20: also hoffe ich doch zumindest, dass die auch bei euch ankommen.
00:38:23: wenn ich sie zu euch schicke kann man nicht immer nachvollziehen aber ich versuche auch mal dranzubeleiben.
00:38:28: Aber es ist halt sehr auffällig dass die Menschen wenn sie dann mal jemand haben den sie schon kennen dann auch gerne bei ihnen bleiben.
00:38:35: Kann ich irgendwie aber auf verstehen Ja,
00:38:37: ist auch überhaupt gar keine Verurteilung drin oder so.
00:38:40: Es ist einfach nur eine Beobachtung die wir alle vier Kolleginnen gemacht haben
00:38:44: Und es ja schön dass man eine gewisse Beziehung aufbauen konnte und somit für den da sein könnt und da seid.
00:38:52: Wie gesagt ich bin jetzt seit zehn Jahren dabei und ich glaube es sind tatsächlich noch Angehörige aus der Anfangszeit mit denen ich noch Kontakt habe.
00:38:59: Schön Jetzt hab' ich normalerweise Richtung Ende der Folge habe ich immer drei Tipps, die hab' ich heute nicht vorbereitet.
00:39:06: Warum?
00:39:07: Weil ich mir überlegt habe machen wir heut mal anders!
00:39:10: Wenn du jetzt den Angehörigen was mit auf dem Weg geben würdest oder mit auf den Weg geben könntest... Was wär
00:39:17: das?!
00:39:18: Da muss ich eigentlich gar nicht lange drüber nachdenken.
00:39:20: also wir haben jetzt zwar viel geredet aber ich glaube der wichtigste Punkt ist Du bist nicht allein mit diesem Thema und hol dir die Unterstützung die du kriegen kannst.
00:39:28: Punkt?
00:39:29: Punkt!
00:39:29: Toll Ich möchte nochmal kurz einen Ausblick geben.
00:39:32: Du bist ja auch in der Demenzwoche, wenn die Folge jetzt ausgestrahlt wird.
00:39:37: Es ist genau der einundzwanzigste September.
00:39:40: Da haben wir gerade angefangen mit der Demenzwoche und das heißt du bist ja auf einer Gemeinde Michendorf dann auch unter anderem aktiv nimmst einen Angebot in eine Grundschule teil und wirst dort eine Unterrichtseinheit oder ein Angebot schaffen.
00:39:56: vielleicht kannst du uns da ganz kurz nochmal mitnehmen was du da schönes machst.
00:39:59: Ich werde
00:40:00: die beiden sechsten Klassen dieser Grundschule für neunzig Minuten ungefähr, also der Zeitrahmen den wir uns überlegt haben.
00:40:07: Sie über dieses Thema aufklären und mit ihnen zum Beispiel anschauen welche Demenzform es gibt.
00:40:13: aber halt alles kindgerecht natürlich weil sechste Klasse muss jetzt da nicht das ganz medizinisch haben.
00:40:18: Ja das gibt so einen kleinen Film der heißt Knitsche und die Demenz.
00:40:21: Der geht zu drei Minuten und erklärt es halt kindgerechts was bei so einer Demenz passiert als Aufhänger nehmen, um uns dann darüber zu unterhalten.
00:40:29: Mega finde ich total toll!
00:40:30: Und dann freue ich mich aber eigentlich auch noch auf das Tanzcafé was ja auch noch stattfindet?
00:40:34: Am Donnerstag da bin ich auch schon sehr erfreut werde auch da sein und werde das moderieren dürfen und da werden wir eine schöne Zeit haben.
00:40:43: also wer möchte und kurz entschlossen ist und die Folge dann noch rechtzeitig gehört hat kommt an dem vierundzwanzigste neunten am Nachmittag in den Apfelbaum, in der Gemeinde Michendorf und hat mit uns einen schönen Nachmittagen.
00:40:55: Ich glaube du hast es geschafft!
00:40:58: Wir beide haben's geschafft.
00:40:59: Das
00:40:59: freut mich.
00:41:00: Ich danke dir.
00:41:01: Und wir könnten eigentlich auch noch ein bisschen weiter reden.
00:41:02: das Demenz Thema ist ja sehr groß.
00:41:04: Stimmt Das ist so.
00:41:06: Das hat mir richtig, richtig viel Spaß gemacht und ich glaube wir haben heute richtig viel mitgenommen!
00:41:12: Ich danke dir wirklich sehr dass du dir die Zeit genommen hast und gesagt hast ich stehe hier Rede und Antwort für die Demenz und wünsche dir weiterhin ganz, ganz viel Erfolg das dieses Projekt Beratungsstelle Demenz weiter erhalten bleibt und weiter bestehen bleibt.
00:41:29: und ja wir sehen uns eh bei den nächsten Veranstaltungen Auf
00:41:32: jeden Fall.
00:41:33: Ich danke dir auch für deine Arbeit, weil ohne dich hatten wir diesen Podcast nicht.
00:41:37: Das ist richtig!
00:41:38: In diesem Sinne meine Hörer, meine lieben Hörern es bleibt mir wieder nur eines zu sagen einfach reinhören einfach machen dein Pfleger Martin machts gut und bis bald.
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